- Do, Fr, Sa, So
Do 18 - 20 Uhr / Fr 16 - 18 Uhr / Sa+So 12 - 16 Uhr
Ursula Palla: The Still Point of the Turning World
Petri Saarikko: Cyclop
Mara Röllin: Der Besuch
Vernissage: Freitag, 23. Oktober, 18 Uhr
Einführung: Kristin Schmidt, Kunsthistorikerin und Kunstkritikerin
Performances: Samstag, 12. Dezember, 17 Uhr
Pascale Grau / Benjamin Sunarjo
Finissage: Sonntag, 13. Dezember, 14 Uhr
Künstler:innengespräch
Für Familien und Kinder
Atelier für Kinder: Samstag, 7. November, 14 bis 15.30 Uhr
Familiensonntag: 22. November, 14 bis 15.30 Uhr
Atelier für Kinder: Samstag, 12. Dezember, 14 bis 15.30 Uhr
Ursula Palla: The Still Point of the Turning World
Die Zürcher Künstlerin Ursula Palla (*1961) ist bekannt für ihre Videoinstallationen und Skulpturen von
poetischer Dichte, in denen sich realer und virtueller Raum überlagern. In der Ausstellung The Still Point of the
Turning World werden ihre Werke Remains und To Silence zu einer Gesamtinstallation verknüpft. Der
Ausstellungstitel ist ein Zitat aus T.S. Eliots Gedicht «Burnt Norton» und beschreibt den Moment des
Atemschöpfens und des Innehaltens – einen Augenblick, in dem sich Vergangenheit und Zukunft treffen. So ist
die Installation eine imaginäre Landschaft – ein Ort, an dem Reststücke und Vorgefundenes von Neuem
erzählen. Es entstehen Bildräume welche die Verletzlichkeit und die Regenerationskraft der Natur zeigen.
Petri Saarikko: Cyclop
Der finnische Künstler Petri Saarikko (*1973) präsentiert im Südraum Cyclop, eine aufwändige Installation, die
sich mit unserem Auge (die Einzahl ist bewusst gewählt) und dessen Wahrnehmungsfähigkeit befasst.
Sternförmige Abstrahlungen eines Stroboskops werden durch Schirme auf ein Zentrum zurückgeworfen.
Betrachter:innen werden irritiert, ihr Auge produziert nach dem eigentlichen Sehen labile Nachabbildungen und
momentane Blindheit. Man sieht sich einem Zustand ausgesetzt, der einen «ausliefert» und zu einem gewissen
Kontrollverlust führen kann.
Mara Röllin: Der Besuch
Die Arbeiten von Mara Röllin (*1998) sammeln sich unter dem Titel Der Besuch. Die Hauptakteure, welche als
Sende- und Empfangsmasten im Raum erscheinen, sind drei antennenartiger Metallobjekte, an Insektenfühler
angelehnt. Ein Spiel zwischen stacheliger Bedrohung und filigraner Zärtlichkeit, in dem der Körper der
Betrachtenden ebenso exponiert ist wie die Skulpturen selbst und zum fehlenden Weichteil der Komposition
wird. Ergänzt wird das Trio von reliefartigen Kunststoffgüssen, bei denen man nur annehmen kann, welche
Figuren sich hinter den Silhouetten und Abrundungen tarnen und sich gleichzeitig darin auflösen.
Veranstaltungsdatum
- Durchführungszeit/en
- Keine Durchführung
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